Position vom 12. April 2010

Die Erfolge der befristeten Jobs werden vergessen

Hauptgeschäftsführer Dr. Volker Schmidt zu befristeten Beschäftigungsverhältnissen

Hannover – 12. April 2010. Befristete Beschäftigungsverhältnisse werden zurzeit gern von einigen Gewerkschaften und Politikern verdammt. Sie bezeichnen sie pauschal als missliche Beschäftigungsverhältnisse und stellen sie vorschnell in Gegensatz zu unbefristeten Vollzeitstellen. Wie so oft springt diese Betrachtung zu kurz. Sie ist arbeitsmarktpolitisch einseitig. Denn es wird schlicht unterschlagen, dass Jobs an vielen Stellen so erst ermöglicht werden, wo sonst keine wären. Befristete Arbeitsverträge bieten den Betrieben die Chance, Personal in guten Zeiten einzustellen, ohne in schlechten Zeiten sie als schwere Kostenhypothek tragen zu müssen.

SPD und Grüne liberalisierten deshalb Stück für Stück den Arbeitsmarkt, der sich zuvor selbst während guter Konjunkturphasen als betoniert erwiesen hatte. Nun, da Erfolge belegbar sind, scheint dieser Zusammenhang vergessen. Nach 2005 haben  nämlich befristete Beschäftigungsverhältnisse zu dem massiven Arbeitsplatzanstieg beigetragen und im Jahr 2009 auch in unserer Branche viel Schlimmeres verhindert. Wir sind auf dieses Instrument dringend angewiesen. Die Alternative würde heißen: Überstunden statt Neueinstellungen und keine Jobs für niemand. 

 

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Kommunikation
Leiter des Bereiches

Werner Fricke

Tel: 05 11 / 85 05 - 293

Fax: 05 11 / 85 05 - 291

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