Unsere Unternehmen können auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurückblicken. Sie haben binnen Jahresfrist deutlich mehr neue Arbeitsplätze geschaffen als zu erwarten war. Allerdings sind die Aussichten für das neue Jahre getrübt. Die Turbulenzen an den Finanzmärkten hinterlassen auch bei uns erste Spuren. Gerade im Euro-Raum brechen die großen Volumenmärkte für Investitionsgüter in Spanien, Italien und Frankreich weg. Wir können nicht ausschließen und befürchten mit Sorge, dass sich die Euro-Krise in unseren Auftragseingängen langsam durchzufressen beginnt.
Unsere im Kern absolut gesunde und hoch wettbewerbsfähige Industrie läuft binnen drei Jahren nunmehr ein weiteres Mal Gefahr, von einer Krise der Finanzmärkte erschüttert zu werden. Auch der Overkill an Spekulationswellen an den Rohstoffmärkten ist mittlerweile zu einem massiven Problem geworden. Die Preise entwickeln sich zunehmend losgelöst von den tatsächlichen Mengenbewegungen und machen jede längerfristige Planung in den Unternehmen unmöglich. Dadurch steigen die Anforderungen an die betriebliche Flexibilität massiv. Fakten wie diese belasten die Perspektiven für 2012.