Position vom 18. März 2010

Keine neuen Belastungen für die Unternehmen

Kommentar von Dr. Sven Vogt, Vorsitzender des ADK

Im Ausland spricht man gern von einem „Deutschen Beschäftigungswunder“ - in einer Mischung aus Anerkennung und Skepsis. Dieses kleine Beschäftigungswunder hat freilich Voraussetzungen und Folgen. Möglich wurde es nur, weil unsere Betriebe sämtliche Anpassungsmöglichkeiten genutzt haben, die ihnen unsere modernen und flexiblen Flächentarifverträge bieten. Und weil die Tarifparteien konstruktiv und pragmatisch zusammengearbeitet haben – im Sinne eines sozialpartnerschaftlichen Krisenmanagements;
und weil sie – unterstützt von der Politik – das Instrument der Kurzarbeit einsetzen konnten, um die Schockwellen der Krise zu dämpfen.

Unsere Unternehmen wollen eingespielte Teams zusammenhalten und verhindern, dass wertvolles Know-how verloren geht. Nur dann können sie sofort wieder am Aufschwung teilhaben und von der Belebung profitieren. Aber auch, weil zu wenig gute junge Arbeitskräfte nachkommen und der Fachkräftemangel zu einem immer wichtigeren Wettbewerbsfaktor wird.

In der aktuellen Krise ist es deshalb auch wichtig, dass wir den Unternehmen keine neuen Belastungen durch überhöhte Tarifabschlüsse auferlegen. Sie haben es schon schwer genug, sich wieder nach oben zu kämpfen.

 

Position von Dr. Sven Vogt

Ansprechpartner

 
Kommunikation
Leiter des Bereiches

Werner Fricke

Tel: 05 11 / 85 05 - 293

Fax: 05 11 / 85 05 - 291

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